Bisher dachten wir immer „Sowas haben wir noch nicht erlebt“, aber das, was am 21. Juli des Jahres vor sich ging, war schon sehr beeindruckend.

Der Deutsche Wetterdienst gab für diesen Tag eine Unwetterwarnung heraus, in der vor allem Möglichen gewarnt wurde: Gewitter, Sturmböen, Starkregen. Wir hatten an diesem Tag unser Niederschlagsradar genauestens beobachtet und wussten, was auf uns zukommt. Dass es allerdings so extrem wird, damit haben selbst wir nicht gerechnet.

Innerhalb weniger Stunden fiel das an Regen vom Himmel, was im Juli normalerweise in 20 Tagen herabprasselt. Der Regen war so stark, dass selbst die Markise das Wasser nicht mehr ableiten konnte und somit regnete es dann durch.

Hatte der Teich vorher noch „Niedrigwasser“, drohte er nun überzulaufen. Da die Arbeit rief, hieß es – trotz der Dramaturgie – irgendwann: Ab ins Bett. Alles wird sich selbst regulieren.
Der Regen hielt noch bis in die frühen Nachtstunden an. Wäre der Teich über die Ufer getreten, hätte es nur den angrenzenden Bereich (auf unserem Grundstück) getroffen, da dieses künstliche Gewässer an der tiefsten Stelle des Gartens angelegt wurde (Naturteich eben).

Es war ein spannendes Ereignis. Dennoch muss man sowas nicht ständig haben. Stattdessen wäre ein mäßiger Landregen für die Natur schöner gewesen. Aber: Das Wetter ist kein Wunschkonzert.
