Für einen üppig blühenden Garten sind Nährstoffe sehr wichtig. Im Einzelhandel gibt es für gefühlt jede Pflanze den perfekten Dünger. Wir verzichten darauf und nutzen den besten Dünger, den die Natur erfunden hat: Kompost.

In unserer Kleingartenkolonie gibt es einige „Mitstreiter“, die das Totmaterial zum Wertstoffhof schaffen, weil sie keinen Komposter in ihrem Garten rumstehen haben wollen. Anschließend rennen sie zum nächsten Baumarkt, um säckeweise Komposterde heranzukarren. Die Wirtschaft freut’s, als Naturliebhaber fasst man sich aber an den Kopf.

Wie bereits oben beschrieben, nehmen wir von solchem Methoden Abstand und lassen die in unserem Garten angefallenen Abfälle auf natürliche Weise verrotten. Es kommen auch keine „Schnellkomposter-Zusätze“ zum Einsatz. Die Natur soll die Zeit bekommen, die sie braucht.
Jedes Jahr fangen wir dann an, die frisch gewonnene Erde nach Fremdmaterial zu durchwühlen, welches händisch aussortiert wird. Hierzu zählen Plastikteile, Glas oder noch nicht ganz durchgerottetes Holz. Letzteres landet wieder im Kompost und der Rest im Müll.
Das, was unterm Strich in diesem Jahr übrig blieb, war leider nicht soviel wie erhofft. Die „Ernte“ haben wir auf die Gemüsebeete verteilt und hoffen, dass dies dennoch für eine reichhaltige Ernte aussreicht.
