„Ist eine App wie Home Assistant nicht ‚to much‘ für einen Kleingarten?“ mag so mancher denken. Tatsächlich bietet dieses Programm viel mehr, als man in solch einer kleinen Idylle eigentlich brauchen kann. Wir haben uns für die „Anschaffung“ entschieden. Warum, erfährst du in diesem Beitrag.

Als wir noch in Berlin wohnten, war ein automatisches Bewässerungssystem für uns Pflicht. Schließlich hatten wir nicht die Möglichkeit jederzeit in den Garten zu fahren um die Pflanzen zu gießen. Für die Steuerung bedarf es einer App.
Im Häuschen haben wir Kameras installiert. Man will ja schließlich sehen, wenn jemand im Winter bei uns einsteigt, um es sich gemütlich zu machen. Auch hierfür bedarf es einer App.
Die Ansteuerung der einzelnen Steckdosen im Haus (sei es für das Ein- und Ausschalten der Pumpe im Teich, die Außensteckdose am Haus etc.) ist ohne App nicht möglich.
Zudem wollten wir die Daten der Solaranlage ebenfalls in die Steuerung einzelner Komponenten einfließen lassen. Nicht zu vergessen: Auch für das Anzeigen der Daten der Solaranlage bedarf es einer App.
Damit sind es schon vier verschiedene Apps, die wir allein dafür bräuchten. Hinzu kommen noch Details dass nur die Wetterdaten aus dem eigenen Garten in die Steuerung der Bewässerungsanlage einfließen sollten, da das, was Gardena mitbringt, sehr ungenau ist und wir ehrlich gesagt auch nicht wissen, woher diese Daten stammen. Auch ist uns der Aufbau der Gardena-App zu kompliziert. Bei acht verschiedenen Bewässerungskreisen sucht man schonmal, bis man das richtige Ventil gefunden hat.

In Home Assistant können wir uns alles so gestalten, wie wir es brauchen. Zudem kann wirklich für alles eine Automation erstellt werden. Natürlich muss man sich da erstmal „reinfummeln“. Wenn man aber den Dreh raus hat, ist es ganz einfach.

Hinweis: Die Ausfälle sind auf Versuche an unserem Router zurückzuführen
Im kommenden Jahr werden wir das Dashboard noch an das Zuhause angleichen und weitere Funktionen kommen hinzu. So wirkt es dann moderner und nicht mehr so „laienhaft“.
