Gartenteich

Gartenchronik

Tagebuch zweier Kleingärtner

Pendeltür gegen Mücken

Jeder, der ein Gartenhäuschen hat, kennt es: Kaum steht die Tür offen, marschieren und fliegen die Insekten in Scharen ins Haus. Gerade während der warmen Jahreszeit sind vor allem Mücken in unserer Gegend sehr aktiv. Überall gibt es Wasser in Form von Kanälen, Teichen, mit Grundwasser gefüllten Gruben, Wassertonnen etc. Ein wahres Paradies für diese unangenehmen Artgenossen.

Gardinen an den Fenstern und Kordeln an der Tür
Gardinen an den Fenstern und Kordeln an der Tür – Insektenschutz aus den 80ern
(Archiv-Foto aus dem Jahr 2021)

Die Vorpächter unseres Gartens versuchten es mit – wie soll ich es beschreiben? – dicken buschigen Strippen, die oberhalb der Eingangstür angebracht wurden. Den Rest mussten Gardinen erledigen.

Die Nachteile dieser Konstruktion an der Tür erkennt man sofort: Licht kommt dort gar nicht mehr durch. Obwohl diese offen steht, ist es stockfinster im Bungalow.

Stinknormaler "Fliegenvorhang" an einer stinknormalen Hauseingangstür
Stinknormaler „Fliegenvorhang“ an einer stinknormalen Hauseingangstür

Direkt nach der Gartenübernahme wurde das Gartenhäuschen umgestaltet und das buschige Gestrüpp musste weichen. Entschieden haben wir uns damals für eine Art „Vorhang“ welche innen und außen von Magneten fixiert wurde.

Vorteile:
Man hatte beim Durchschreiten nicht ständig irgendwas im Gesicht zu hängen.
Es kam mehr Licht ins Haus.

Nachteile:
Sobald man mit größeren Gegenständen (zum Beispiel ein Tablett) durch diese Konstruktion ging, „riss“ man die Außenmagnete von den jeweiligen Gegenpolen. Meistens fanden sie völlig verschoben wieder zueinander, wodurch große Lücken entstanden, durch welche die Insekten durchkrochen bzw. flogen. Hinzu kam, dass sich die Magnete im Laufe der Jahre von der Konstruktion lösten.

Anstatt uns weiter damit rumzuärgern, entschieden wir uns für eine Pendeltür.

Pendeltür als Insektenschutz
Pendeltür als Insektenschutz

Diese Art von Insektenschutz ist zwar kostenintensiver (ab 100,- Euro aufwärts). Allerdings muss man – vorausgesetzt man beachtet jeden Schritt der Installationsanleitung – nicht mehr darauf achten, dass alles wirklich verschlossen ist.

Das „Fliegengitter“ verhält sich wie eine Pendeltür: Man kann sie in beide Richtungen öffnen und hat – durch die Montage am Türaußenrahmen – somit die gesamte Breite zur Verfügung, wenn man mal etwas größere Gegenstände nach drinnen oder draußen transporten möchte. Zudem schließt sie automatisch.

Der Aubau hat mit vier Stunden länger gedacht als erwartet. Mit dem Ergebnis sind wir allerdings sehr zufrieden.

Schreibe einen Kommentar