Unansehnliche Beiträge gehören eigentlich in die Halloween-Zeit. Ein einem Kleingarten muss man allerdings jederzeit damit rechnen, auf unansehnliche, gar schockierende Dinge zu stoßen. Nicht jede Entdeckung sieht so aus wie eine süße schlafende Maus.

(Foto vom 16.5.2024)
Wir wissen, dass Mäuse mit rotbraunem Fell bei uns in den Kompostern regelmäßig zu Gast sind und vermuten, dass es die „wühlige“ Gattung ist. Fell und Farbe würden passen. Den kleinen Nager auf dem obigen Bild haben wir in der Nähe der Komposter gefunden.

(Foto vom 17.8.2024)
Eidechsen gibt es bei uns einige. Doch das, was uns die Natur Mitte August bot, war doch ziemlich erschreckend: Der Kopf zerfetzt, der Schwanz abgenagt und die Gliedmaßen einigermaßen intakt. Der Anblick hat uns ziemlich schockiert.
Weniger schockieren wird das folgende Bild:

Jeder hat sowas schonmal gesehen: Spinnen, die Insekten einwickeln. Was uns allerdings fasziniert hat ist der Größenunterschied zwischen Jäger und Beute. Die Spinne ist nur etwa ein Drittel so groß wie ihre Beute. Allerdings könnte es auch damit zusammenhängen, dass diese Solitärbiene, welche wir bereits im Mai beobachteten, ihren Lebenswillen auf natürliche Art und Weise verloren hat.

Man begeht den Garten um zu sehen, was sich innerhalb der letzten 12 Stunden so alles getan hat und dann wird man – entschuldigt den Ausdruck – blöd angeschielt.
„Herr Amsel“ haben wir am Vortag genau beobachtet: Er hatte keine Scheu vor Menschen, wirkte wie benommen und selbst die heiße Juli-Sonne schien ihm nichts mehr auszumachen (selbstverständlich haben wir dennoch für ausreichend Verschattung gesorgt). Dennoch hat er es leider nicht geschafft.
Die Natur – ein Geben und ein Nehmen. Grausam, Erfreulich und immer wieder überraschend.
