Gartenteich

Gartenchronik

Tagebuch zweier Kleingärtner

Vordach mal anders

In einer Kleingartenanlage gibt es strenge Vorschriften: Der Teich darf nicht größer als 10 m² und auch nicht tiefer als einen Meter sein. Zudem ist dieser genehmigungspflichtig. Gänzlich verboten hingegen sind Anbauten oder Erweiterungen der Grund- bzw. Versiegelungsfläche, sofern sie die gesetzlich vorgegebenen Maße überschreiten.

Deckenstütze + Markise = Vordach der etwas anderen Art
Deckenstütze + Markise = Vordach der etwas anderen Art

In unserem Fall hat die Bodenplatte (einschließlich Terrasse) des kleinen Gartenhäuschens eine Grundfläche von 36 m². Maximal zulässig sind 24 m². Obwohl die Terrasse bereits versiegelt ist (Bestandsschutz), wurde unser Antrag, diese mittels abbaubarer Alukonstruktion zu überdachen, abgelehnt. Also haben wir uns etwas einfallen lassen, um dennoch im Regen auf der Terrasse sitzen zu können.

Klammern auf den Schienen verhindern, dass das Regenwasser "durchsuppt"
Klammern auf den Schienen verhindern, dass das Regenwasser „durchsuppt“

Wir haben uns zwei Deckenstützen besorgt und diese in das Mauerwerk der Terrassenbegrenzung geschraubt. In die beiden oberen Enden wurden Löcher gebohrt – ebenso in die lange Querstrebe der Markise. Beide wurden miteinander verschraubt. Damit ist schonmal gewährleistet, dass uns die Markise bei Windstärke 6 nicht abhebt. Doch was ist bei stärkeren Niederschlägen?

Die Markise überspannt eine Breite von sechs Metern. Der Stoff liegt bei dieser Breite selbstverständlich auf den Armen auf, weswegen das Regenwasser leicher den Weg hindurch gen Boden findet. Um die Auflagefläche zu verringern, haben wir große Klammern an den Markisenarmen befestigt. Dadurch wird die Auflagefläche verkleinert und das Wasser fließt direkt ab, anstatt auf die Terrasse zu tropfen.

Wie würde man im Social-Media-Bereich jetzt sagen? „Folgt uns für mehr wertvolle Tipps“ 🙂

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