Meistens schmeißen wir sie in den Müll. Selbst im Komposter dauert es seine Zeit, bis sie so verrottet sind, dass man nach ein oder zwei Jahren nichts mehr von ihnen sieht. Die Rede ist von: Eierschalen.
Jede Person in Deutschland isst pro Jahr im Durchschnitt 252 Eier (Stand: 2025, Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). Den Großteil davon kaufen wir im Supermarkt in Form von Backwaren, Remoulade etc. Es soll aber auch Menschen geben, die selbst backen oder sich mal ein Frühstücksei zubereiten. Die Schale landet meist im Müll oder – bei bewusster lebenden Menschen – auf dem Kompost.

Anfangs haben wir uns auch gedacht: „Oh…Eierschale…ab auf den Kompost damit!“. Blöd war nur, dass man selbst nach drei Jahren noch etwas davon gesehen hat. In dieser extrem groben Form bringt es den Pflanzen wenig. Zudem sieht es immer so aus, als würde Plastikmüll auf dem Beet liegen.
Erst seit dem Hinweis eines lieben Kollegen, der jedes Jahr „versehentlich“ hunderte Tomatenpflanzen heranzieht, gehen wir mittlerweile anders an die Sache ran.

Wir schmeißen die abgepellte Schale nicht mehr in Gänze auf den Kompost, sondern sammeln und zerkleinern diese. Erst dann, wenn es anfängt zu stauben, können Pflanzen wie Paprika, Tomate & Co. die Nährstoffe wesentlich leichter aufnehmen.
Ein weiterer Vorteil: Das Zeug mögen Schnecken überhaupt nicht und sie machen einen großen Bogen um die noch zarten Pflänzchen.
Wir werden diese Form der Düngung auf jeden Fall beibehalten und empfehlen dies jedem.
