Vor zwei Jahren haben wir den Fehler gemacht und neue Erdbeeren ins alte Beet gesetzt. Dadurch hatten wir nur im vergangenen Jahr eine reichhaltige Ernte. In diesem Jahr sah es eher mau aus, was in Anbetracht des Zustands der Pflanzen nicht weiter verwunderlich ist.

Wenn Nutzpflanzen zu lange an einem Standort stehen werden sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. In unserem Fall waren die Wurzeln zerfressen und das Laub vom Pilz befallen. Die Folge: Viel braunes Laub.

So haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht, der leicht erreichbar, noch einfacher zu beackern ist und der dennoch viel Sonne abbekommt. Die Wahl viel auf das Ende unseres Gemüseackers am Schuppen.

Nachdem frischer Kompost aufgetragen wurde, sammelten wir die Pflanzen, welche wir im Blumen- und Rotkohlbeet „zwischengeparkt“ hatten, zusammen und setzen diese in die neu aufgearbeitete Erde.

Ende August sollte man solche Aktivitäten nicht mehr vornehmen – wir haben es dennoch getan: Rot- und Blumenkohl wurden ebenfalls gleich umgesetzt…der Optik wegen.
